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Hufbeschlag

Ing. Martin Surýnek, Ph.D., CE-F.

Behandlung der Hufe gesunder und kranker Pferde mit Bewegungsproblemen.

Ich spreche Tschechisch, Deutsch, Englisch.

Region:

DE – Sachsen – Chemnitz und Umgebung oder auf Anfrage

CZ – Region Usti

CZ – Region Karlsbad

CZ – Mittelböhmische Region – Westen

Wichtige Informationen für eine gute Zusammenarbeit

Ich biete:

  • Eine individuelle und bedarfsgerechte Betreuung jedes Pferdes ist für uns selbstverständlich.
  • Ich halte mir die Termine, die ich anbiete, rechtzeitig im Voraus fest.
  • Beschlagintervall 6-8 Wochen bzw. je nach Bedarf des Pferdes.
  • Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit.
  • Warmbeschläge und eine voll ausgestattete mobile Werkstatt.
  • Verwendung modernster Hufschmiedemethoden und -materialien.
  • Regelmäßige Selbstbildung und Teilnahme an Fachseminaren
    Professionelle Fähigkeit, Pferdehufe zu pflegen
    Bei größeren Ställen arbeite ich mit Kollegen zusammen.
  • Fairer Umgang.

Erwarte:

  • Der Arbeitsplatz zum Beschlagen sollte ausreichend groß und ruhig sein, um das Gefahrenpotential zu minimieren.
  • Sorgen Sie für ausreichend Belichtung und einen Stromanschluss.
  • Die Hufe des Pferdes sollten vor dem Beschlagen gereinigt und trocken sein.
  • Bitte lagern sie Gefahrenquellen und Gerätschaften außerhalb des Beschlagsplatzes. Und Bitte informieren Sie mich vor einem Hufbeschlag über Untugenden und bisherige Probleme ihres Pferdes.

Was motiviert mich und wie bin ich zum Hufschmied gekommen?

Mein Leben mit Pferden,

in meiner Kindheit, lebte ich in der Gegend des heutigen Landes Hengstdepot Tlumačov und kam dort mit Pferden zusammen, weil ich aktives Mitglied in dem Voltigier-Sportverein von Tlumačov war.  

Ich erinnere mich, dass ich schon als kleiner Junge zu den örtlichen Hufschmieden ging, um diese, beim Anpassen der Hufeisen zu beobachten. 

Später half ich manchmal in meinem Ferienjob während des Studiums dabei, die Beine der Pferde beim Beschlagen zu halten.

Nach dem Abschluss der Hochschule 1998 überlegte ich, wo ich anfangen sollte? Zu dieser Zeit hatte ich auch mein erstes Gespräch mit Herrn Vinčálek, der mir erklärte, was ich tun müsste, um ein Hufschmied zu werden.

Letzt endlich bin ich nach meinem Studium doch in die Forschung gegangen, weil mir dies,- ehrlich gesagt,- körperlich leichter fiel.

Im Laufe der Jahre verließ ich das Voltigieren und widmete mich ab 2008 in meiner Freizeit dem Reiten und der Ausbildung von Pferden, wobei ich am meisten von Philippe Karls Reitlehre profitierte, welche ich zum ersten Mal bei der Eröffnungsfeier der Voltigier-Europameisterschaft 1995 in Saumur- Frankreich, direkt bewundern konnte.

Weitere Pferdetrainer, wie Klaus Ferdinand Hempfling, (der mit den Pferden tanzt) und schließlich Bent Branderup, (Gründer der Akademischen Reitkunst) beeinflussten mich ebenfalls.

Ich habe das übliche Pferdetraining verlassen und mich dem entspannten Reiten gewidmet. Da ich mein Pferd so vorbereiten wollte, dass es lange gelassen und gesund bleibt, konnte ich mit diesen Übungen experimentieren und diesen neuen Weg zu gehen.

Am Anfang wurde ich von den Außenstehenden misstrauisch beobachtet, aber im Laufe der Zeit erhielt diese Trainingsmethode Anerkennung. In diesem Zusammenhang fielen mir an den Pferden verschiedene Dinge auf, mit denen ich mich früher nicht befasste oder die ich nicht gesehen habe.

Ich begann unterschiedliche Schrittlängen oder asymmetrische Muskulatur zu bemerken und sprach unsere Hufschmiede darauf an, denn mir fielen die unterschiedlich geformte Hufe auf und ich erkundigte mich, ob das Problem möglicherweise daran lag? Leider hatten die Hufschmiede,- die wir im Laufe der Jahre befragten,- keine Lösungen bezüglich des Zustandes der Hufe.

Auch andere interessierte Pferdebesitzer haben Erklärungen für ähnliche Fragen gesucht, jedoch war es schwierig jemanden zu finden, der eine befriedigende Antwort geben konnte.

Die Befragten haben sich auf Ihre langjährige praktische Erfahrung mit dem Beschlagen der Hufe bezogen, aber ich wollte die Gründe verstehen, welche beispielsweise zu der erwähnten Asymmetrie der Bewegung meines Pferdes führten.

Schließlich bewarb ich mich bei der Horse Riding School s.r.o. (Podkovářská škola s.r.o)  für eine Ausbildung zu einem Hufschmied. Als uns der Ausbilder, Herr Vinčálek zu Beginn des Kurses fragte, warum wir das machen wollten, ahnte ich damals noch nicht, dass ich eines Tages beruflich im Hufbeschlag arbeiten würde.

Dank dieser Ausbildung begann ich zu verstehen, wie das Huf-Gelenk funktioniert und endlich tauchten die Antworten auf die Fragen nach dem Warum auf und ich begann die Ursachen zu erkennen.

Im Kurs habe ich auch neue Freunde und Kollegen aus unterschiedlichen Berufen kennengelernt, die eine andere Denkweise und Herangehensweise an dieses Handwerk haben.

 

Hufbeschlag sollte seinen Zweck erfüllen und die Bewegungsprobleme der Pferde verringern,- aber auch gut aussehen.

Es gibt mir Freude und Zufriedenheit, wenn sich der Zustand meines Pferde-Patienten verbessert und die Besitzer ihre Erleichterung über die Genesungsfortschritte ihres vierbeinigen Begleiters zum Ausdruck bringen. 

Dies motiviert mich weiter zu machen!

Ing. Martin Surýnek, Ph.D. CE-F.